Krisenhilfe für Freiberufler*innen

Grüne im Rat: Krisenhilfe für Freiberufler*innen

Der wirtschaftliche Einbruch im Gefolge der Coronakrise hat auch in Ludwigshafen harte Konsequenzen für Selbstständige und Kleinunternehmen von Gastronom*innen bis zu Taxifahrer*innen. Kleinunternehmer*innen in den Bereichen Kunst und Bildung, zum Beispiel Künstler*innen und Dozent*innen trifft es doppelt hart. Sie sind im Normalfall oft einkommensarm und stehen seit der abrupten Schließung der Bildungs- und Kultureinrichtungen mit null Einkommen da.

Die Grünen im Rat begrüßen die Förderprogramme, die die Bundesregierung und die Landesregierung von Rheinland-Pfalz angekündigt haben. „Freie Künstlerinnen und Künstler, selbstständige Lehrbeauftragte haben einen besonderen Beratungsbedarf,“ so Hans-Uwe Daumann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat. „Wir würden es begrüßen, wenn die Stadt Ludwigshafen als wichtiger Auftraggeber ein Beratungsangebot machen könnte, das den Freiberuflerinnen und Freiberuflern hilft, an die dringend notwendige Finanzhilfe zu gelangen.“

Die Grünen im Rat regen an, dass Zuschüsse für Kulturveranstaltungen, die wegen der städtischen Allgemeinverfügungen bzw. der Corona-Bekämpfungsverordnung abgesagt werden müssen, nicht zurückgefordert werden. Die grüne Stadtratsfraktion ruft außerdem dazu auf, Kulturschaffende und Kulturbetriebe jetzt individuell zu unterstützen, durch Abos, Ticketvorbestellungen, Bücherkäufe, Besuch von Onlineausstellungen, -konzerten und -lesungen – im Internet finden sich zahlreiche kreative Ideen, wie das Kulturleben trotz Kontaktsperre aufrechterhalten werden kann.

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