Friesenheim: BP nimmt Umweltschäden billigend in Kauf 

Seit 2011 liegt das Grundstück der ehemaligen Aral-Tankstelle in der Friesenheimer Sternstraße brach; der Streit um die Sanierung der Altlasten im Boden und der Grundwasserverschmutzung dauert an. Dazu nimmt Hans-Henning Kleb, grünes Ortsbeiratsmitglied in Friesenheim, Stellung: „Seit 10 Jahren tut sich auf dem verlassenen Grundstück der Tankstelle nichts. Der Mieter BP erklärt sich nicht bereit, den von ihm verursachten Umweltschaden zu bekämpfen. Die Stadt als Eigentümer und die Anwohnerinnen und Anwohner haben das Nachsehen.“ Hans-Uwe Daumann, grüner umweltpolitischer Sprecher im Stadtrat, sieht in der jahrelangen Pattsituation einen Skandal: „Wir gehen davon aus, dass die Bodenkontamination und vor allem die Grundwassergefährdung sich im Laufe der Jahre ständig verschlimmern. BP ‚leistet‘ sich mit seiner Verzögerungstaktik erhebliche Umweltrisiken, am liebsten auf Kosten der Allgemeinheit. Dass ein Weltunternehmen im 21. Jahrhundert damit durchkommen will, ist unserer Meinung nach skandalös.“

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