Kurz nachdem die Stadt angekündigt hat, im Westen der Stadt einen neuen Standort für den Neubau der Feuerwache in Oggersheim zu suchen, regt sich zu Recht Unmut in Ruchheim. Denn die kurzfristig angesetzte Bürgerversammlung lässt erahnen, dass die Verwaltung dafür wieder die Flächen nördlich der A650 ins Auge gefasst haben könnte.
„Wir teilen die großen Sorgen der Bürgerinitiative, dass für dieses Bauprojekt besonders hochwertige Ackerflächen geopfert werden sollen und die wichtige Frischluftschneise in die Stadtmitte gekappt wird“, sagt Andrea Moreno, Grünes Mitglied im Ruchheimer Ortsbeirat. „Obwohl wir ein ländlicher Stadtteil sind, leiden wir zunehmend unter Verkehrsbelastungen und Lärm, die die Gewerbeansiedlungen mit sich bringen. Nach dem Hitzesommer und im Hinblick auf zukünftige Generationen befürchten wir, dass in Ludwigshafen wieder kurzfristig neue Flächen versiegelt werden anstatt alles Erforderliche für den Klimaschutz zu tun.“
„Wir teilen die großen Sorgen der Bürgerinitiative, dass für dieses Bauprojekt besonders hochwertige Ackerflächen geopfert werden sollen und die wichtige Frischluftschneise in die Stadtmitte gekappt wird“, sagt Andrea Moreno, Grünes Mitglied im Ruchheimer Ortsbeirat. „Obwohl wir ein ländlicher Stadtteil sind, leiden wir zunehmend unter Verkehrsbelastungen und Lärm, die die Gewerbeansiedlungen mit sich bringen. Nach dem Hitzesommer und im Hinblick auf zukünftige Generationen befürchten wir, dass in Ludwigshafen wieder kurzfristig neue Flächen versiegelt werden anstatt alles Erforderliche für den Klimaschutz zu tun.“
Susanne Großpietsch, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat, ergänzt: „Die Analysen im Brandschutzbedarfsplan sind sicher richtig und nachvollziehbar, dennoch muss sichergestellt sein, dass die Wünsche und Begehrlichkeiten nicht über den tatsächlichen Bedarf hinausgehen. Wir fordern für den Neubau der Feuerwache die vorrangige Prüfung von bereits versiegelten Flächen in existierenden Gewerbegebieten.“
Besonders fatal sei auch die Botschaft, die der Sinneswandel der CDU sende: Während anlässlich der Kommunalwahl 2019 noch der Schutz der Landwirtschaft versprochen und 2020 mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss gesichert wurde, plane man offenbar nun die Kehrtwende. „Sobald man selbst den OB stellt, scheint sich die CDU zusammen mit der SPD dem überparteilichen Stadtratsbeschluss nicht mehr gebunden zu fühlen. Diese Vorgehensweise verspielt Vertrauen in der Bevölkerung und lässt befürchten, dass noch weitere Kehrtwenden kommen werden“, so Großpietsch weiter.
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