Grüne fordern Klarheit über Urankontamination und Radonaustritt

Pressemitteilung 13.7.2019

Grüne fordern Klarheit über Urankontamination und Radonaustritt

Der SPIEGEL berichtet in der aktuellen Ausgabe über den Eintrag von Uran im Ludwigshafener Grundwasser und über erhöhte Messwerte des radioaktiven Edelgases Radon auf dem Gelände des Rheingönheimer Einkaufszentrums „Am Sandloch“. Als Ursache werden Altlasten aus einem ehemaligen Fabrikgelände vermutet, auf dessen Grund das jetzige Einkaufszentrum errichtet wurde. Der SPIEGEL zitiert ein Gutachten vom August 2018, das die Aufsichtsbehörde SGD Süd in Neustadt der Redaktion jetzt zur Verfügung stellte.

Dazu nimmt Hans-Uwe Daumann als umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Rat Stellung: „Der Bericht über Uran im Grundwasser und Radon in der Luft im Bereich des Einkaufszentrums ‚Am Sandloch‘ muss umgehend von der SGD Süd veröffentlicht und bewertet werden, auch die Stadt Ludwigshafen muss dazu Stellung nehmen. Falls jemand der Meinung war, dass eine Abdeckfolie beim Bau des neuen Einkaufszentrums ausreichte, um die Altlasten von Uran, Radon, Arsen, Blei und PAK im Zaum zu halten, muss er sich eines Schlechteren belehren lassen. Aktuelle Messwerte müssen transparent gemacht werden. Dabei geht es uns nicht um Panikmache, sondern im Gegenteil darum, dass mit den Altlastengefahren nachvollziehbar verantwortungsvoll umgegangen wird.“

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