Sanierung im Rampenweg erträglich umsetzen

Die Grünen im Rat: Sanierung im Rampenweg für die Bewohner*innen erträglich umsetzen

Die Grünen im Rat fordern von der Verwaltung, dass die anstehenden Sanierungsarbeiten in der Unterkunft am Rampenweg und die damit verbundenen ‚Umsetzungen‘ an den Bedürfnissen der geflüchteten Familien ausgerichtet werden. „Eine eigene Kochgelegenheit und eine Dusche, die der Familie zur Verfügung steht, sind genauso wie der Erhalt der Kitaplätze in erreichbarer Nähe Mindestvorausetzungen für eine erträgliche Lebensführung. Wir begrüßen, dass die Verwaltung sich zu einer baldigen Sanierung, zur Wiederherstellung eines Hygienestandards in den Appartements von Haus 8 am Rampenweg entschlossen hat. Auch bei dieser Sanierungsmaßnahme sollten die Belastungen für die Bewohner*innen möglichst gering gehalten werden,“ kommentiert Gisela Witt, sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, die angekündigte Baumaßnahme in der Unterkunft im Gewerbegebiet zwischen Mundenheim und Rheingönheim.

„Der geplante Zeitpunkt der Umzüge der geflüchteten Menschen in schlechtere Ersatzunterkünfte ist für uns nicht nachvollziehbar,“ fügt der integrationspolitische Sprecher Ibrahim Yetkin hinzu. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Familien darunter leiden sollen, dass ihre Stammunterkünfte in einen sauberen und ungezieferfreien Zustand gebracht werden. Die Sanierung ist notwendig, und wir bitten die Verwaltung, die Umsetzung in Ersatzunterkünfte auf einen möglichst kurzen Zeitraum zu beschränken. Die jeweiligen Bedürfnisse nach Privatsphäre und – gerade im Fall der chronisch kranken Betroffenen – nach einer guten Versorgungsmöglichkeit sollten im Ersatzquartier Berücksichtigung finden.“ 

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