Harte Hand der Ludwigshafener Verwaltung unangebracht

Die Grünen im Rat zu Franz&Lissy: Harte Hand der Ludwigshafener Verwaltung unangebracht

Das Kulturcafé Franz&Lissy darf außen nicht bewirten, weil nach Ansicht der Stadtverwaltung zu wenige Toiletten zur Verfügung stehen. Die Eigentümer*innen sehen sich deshalb zum Aufgeben gezwungen. Dazu nimmt Gisela Witt, grünes Mitglied im Kulturausschuss, Stellung: „In der größten Krise der Kultur und der Gastronomie Ludwigshafens einziges Kulturcafé in den Ruin treiben zu wollen, ist ein überaus merkwürdiges Verständnis von Wirtschafts- und Kulturförderung. Die Gründung von Franz&Lissy vor zwei Jahren war eine mutige Privatinitiative, die jede Unterstützung verdient. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, noch einmal gründlich zu prüfen, wo Spielräume für eine konstruktive Lösung liegen.“ Hans-Uwe Daumann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat, ergänzt: „Als ich noch unweit vom Schützenplatz wohnte, konnte ich mir einen wunderbaren kulturellen Treffpunkt wie das Franz&Lissy nur wünschen. Wir sehen, dass die Gaststättenverordnung in anderen Städten flexibler gehandhabt wird. Die harte Hand der Ludwigshafener Stadtverwaltung ist in jeder Hinsicht unangebracht. Das gilt selbstverständlich nicht nur für Franz&Lissy, sondern auch für andere Gastronomiebetriebe in vergleichbarer Situation. Nicht nur die Betreiber*innen, auch das Publikum braucht die Außenbewirtung dringend.“

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel