Grüne informieren sich über Kalte Nahwärme

Der Arbeitskreis Energiewende des Ludwigshafener Kreisverbands der Grünen war am 14. September Gast der Stadtwerke Schifferstadt, um sich über Anwendungsmöglichkeiten der Kalten Nahwärme zu informieren. Die Stadtwerke Schifferstadt haben 2016 das erste Nahwärmenetz in der Region gebaut und in Betrieb genommen. Mit Hilfe von Erdsonden und speziellen Wärmepumpen stellen die Stadtwerke Heizungsenergie und Warmwasser für die Bewohner:innen eines Neubaugebiets in Schifferstadt bereit. Inzwischen starteten sie weitere Projekte der Kalten Nahwärme und beraten Energieunternehmen und Bauträger bei der Planung. „Die Idee, Wärme in geschlossenen Kreisläufen aus der Erde zu fördern und in Heizenergie und Warmwasser umzusetzen, begeistert uns. In Schifferstadt werden so aus 1 kWh Strom mehr als 5 kWh Wärme gewonnen. Wir erhoffen uns breite Anwendungsmöglichkeiten nicht nur im Neubau, sondern auch bei der klimaneutralen Beheizung von Altbauten,“ meint Diethelm Messinger, Sprecher des Arbeitskreises Energiewende, „bei der Wärmeleitplanung in Ludwigshafen kann die Stadt von den Schifferstadter Erfahrungen profitieren.“ Hans-Uwe Daumann von den Grünen im Rat fügt hinzu: „Unserer Meinung nach ist Kalte Nahwärme gut geeignet für das geplante Neubaugebiet Im Zinkig in Edigheim. Die Grünen haben im Oppauer Ortsbeirat eine Diskussion darüber angestoßen, Kalte Nahwärme als Energiequelle in diesem Neubaugebiet zu nutzen. Wir freuen uns, dass die TWL in ihrer Stellungnahme ihr Interesse daran geäußert hat.“

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